Dr. Edgar Franke

Mitglied des Deutschen Bundestages

Gastvorlesung über die Zukunft des Gesundheitswesens

Prof. Dr. Edgar Franke und Prof. Dr. Thomas Auhuber, Hochschulprofessor für Unfallmedizin und Gesundheitsökonomie, vor Studenten

Der frühere Rektor der Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung, Herr Prof. Dr. Edgar Franke ist Mitglied des Bundestages und kam auf Einladung von Prof. Dr. Thomas Auhuber, Hochschulprofessor für Unfallmedizin und Gesundheitsökonomie, um eine Gastvorlesung über die Zukunft des Gesundheitswesens zu halten.

Franke, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, referierte über die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen und die Umsetzung der zukünftigen Veränderungen im deutschen Gesundheitswesen. Anschließend stellte sich der Gesundheitsexperte den kritischen Fragen der Studierenden.

Ein Schwerpunkt bildete hierbei die Bedeutung der Krankenhausversorgung, bei der mehr Wettbewerb und Qualität eingefordert werden soll. „Stellen Sie sich eine Handy-App vor, bei der Sie sich vor einem geplanten operativen Eingriff über den Erfolg bisheriger Operationen informieren können.“ stellt Franke seine Vision vor. „Aber wie definieren Sie den Erfolg einer Operation – die Wiederherstellung der Gesundheit, die Verhinderung einer gesundheitlichen Verschlechterung oder der komplikationslose Verlauf einer Operation?“, ergänzt Auhuber, der Arzt und Gesundheitsökonom ist.

Ein Ausgleich der Interessen zwischen den Patienten, Krankenkassen, Ärzten, Pflegepersonal, Industrie und Politik ist oft schwierig. Es wird prognostiziert, dass durch die geplanten Maßnahmen insbesondere in den strukturschwachen Gebieten Krankenhäuser geschlossen werden müssen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Pflegeeinrichtungen auf Grund der demografischen Entwicklung.

In Bad Hersfeld hat das Klinikum in den vergangenen Jahren viel investiert, es verfügt über annähernd 600 Betten und einen Personalstamm von 1.400 Beschäftigten, um eine umfassende Gesundheitsfürsorge zu gewährleisten. Damit folgt das Klinikum der Idee, dass größere Krankenhäuser mit höheren Fallzahlen und einem breiten Versorgungsspektrum als regionales Gesundheitsdienstleister für die Zukunft gut gerüstet sind. Daneben existiert der Ansatz der spezialfachärztlichen und sektorenübergreifenden Versorgung. Das Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg a. d. Fulda hat sich als kardiologisches und neurologisches Fachkrankenhaus und Rehaklinik mit der annähernd gleichen Bettenzahl und ca. 900 Beschäftigten etabliert. Beide Krankenhäuser sind Gegenstand der Krankenhausplanung des Landes Hessen, in der ca. 171 Krankenhäuser für die Gesundheitsvorsorge von ca. 6 Millionen hessischen Bürgern vorgehalten werden.

(Quelle: Pressemeldung der Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung)

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